Fundament

Solide naturverbunden

Unser Haus wird auf verdichtetem Kalksteinschotter (Körnung 0/45) gegründet. Wir haben uns bewusst gegen ein Betonfundament entschieden. Beton ist ein sehr energie-intensiver Baustoff und  die Herstellung von Zement verursacht weltweit  mehr CO2 als der gesamte Flugverkehr, Tendenz exponentiell steigend. Einfache Möglichkeiten zur Einsparung von Beton sind zum Beispiel Streifenfundamente und die Auffüllung mit recyceltem Material. Um Beton (und auch andere bedenkliche Baumaterialien wie Styropor) zu vermeiden müssen keine Alternativen erfunden werden, man besinne sich einfach auf traditionelle Bauweisen. Alte Fachwerkhäuser sind oft nur auf einem Sockel aus Feldsteinen gegründet und überdauern so Jahrhunderte. Die Bodenbeschaffenheit und der Grundwasserspiegel spielen hier natürlich eine wichtige Rolle bei der Planung.

 

 

Um das Schotterfundament vorzubereiten haben wir zunächst Baumstümpfe entwurzelt und den humosen Waldboden abgetragen. Der darunter liegende Sand wurde mit Hilfe eines Baggers bis zur nötigen Tiefe abgetragen um eine gerade Fläche zu erzeugen. Dort wo später die Pfosten stehen werden wurden tiefere Punktfundamente ausgehoben. Alles ist anschließend mit rund 90 Tonnen Kalksteinschotter aufgefüllt und mit einer Rüttelplatte verdichtet worden.  Dies soll nach Plan der einzige Einsatz von größerem Gerät gewesen sein.




Kommentare: 0